Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Saarbrücken
Niveauranking 30 Dynamikranking 18
Regionalverband legt deutlich bei den Einkommen zu, verliert jedoch Einwohner
Saarbrücken belegt mit 47,6 Punkten Niveaurang 30 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des achten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2005 bis 2010 widerspiegelt, kommt Saarbrücken mit 51,06 Punkten auf Platz 18. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Saarbrückens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Niveauranking
- 6,4 Prozent aller Schulabgänger in Saarbrücken sind im Jahr 2009 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,3 Prozent. Rang 14 für Saarbrücken.
- Im Jahr 2010 registrierte man in Saarbrücken 9.378 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.378 Delikte). Daraus folgt Rang 19.
- Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 2010 in Saarbrücken einen Wert von 37.031 Euro je Einwohner. Im Durchschnitt lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner bei 38.166 Euro. Damit kommt Saarbrücken auf Platz 23.
Dynamikranking
- Das durchschnittlich verfügbare Einkommen verbesserte sich in Saarbrücken von 2005 bis 2010 um 13,0 Prozent. Im Schnitt der 50 größten Städte lag der Anstieg bei 7,4 Prozent. Platz zwei.
- In den Jahren 2005 bis 2009 sank in Saarbrücken der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 2,7 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 größten Städten einen Rückgang um 1,6 Prozentpunkte. Platz zehn.
- Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Saarbrücken um 8,5 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2005 bis 2010 um 7,8 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 13.
Schwächen
Niveauranking
- Im Jahr 2010 hatten in Saarbrücken 34,0 Prozent aller Einwohner ab 55 Jahren einen sozialversicherungspflichtigen Job. Rang 44. Im Mittel aller 50 untersuchten Städte erreicht der Anteil älterer Beschäftigter ein Niveau von 37,8 Prozent.
- Die Einkommensteuerkraft in Saarbrücken belief sich im Jahr 2009 auf 241 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 308 Euro. Damit findet sich Saarbrücken auf Rang 43 von 50 wieder.
- Einen Wert von 2,0 und damit Platz 41 erreicht Saarbrücken beim Altersquotienten. Dieser spiegelt das Verhältnis der Einwohner zwischen 20 und 59 zu den Einwohnern 60 Jahre und älter wider. Durchschnitt aller 50 Großstädte: 2,2 Punkte.
Dynamikranking
- In der Zeit von 2005 bis 2010 hat sich der Altersquotient in Saarbrücken um 4,7 Prozent verschlechtert. Damit belegt Saarbrücken Platz 48. Der Altersquotient gibt das Verhältnis zwischen der 20-59 jährigen Bevölkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder älter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 1,4 Prozent.
- Saarbrücken erlebte in der Zeit von 2005 bis 2010 einen Einwohner-Rückgang von 2,8 Prozent: Rang 46. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte stieg die Einwohnerzahl um 0,5 Prozent.
- In der Zeit von 2005 bis 2009 sank die Zahl der Gästeübernachtungen in Saarbrücken um 0,1 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,3 je Einwohner. Platz 45 von 50.
Die Städteregion Aachen, die Region Hannover und der Regionalverband Saarbrücken sind sogenannte "Kommunalverbände der besonderen Art". Die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit den Werten der anderen Großstädte im Ranking ist deshalb nur bedingt gegeben. Mehr dazu lesen Sie in der Methodik zum Städteranking: www.insm-staedteranking.de/2011_methodik.html
Das vollständige Profil von Saarbrücken als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Saarbrücken Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.