Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Oberhausen

Niveauranking 41 Dynamikranking 23

Schwache Wirtschaftsleistung, Einwohnerverluste - aber die Einkommen konnten deutlich gesteigert werden

Oberhausen belegt mit 44,6 Punkten Niveaurang 41 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des achten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2005 bis 2010 widerspiegelt, kommt Oberhausen mit 49,66 Punkten auf Platz 23. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Oberhausens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • 2010 waren in Oberhausen 57,2 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 56,8 Prozent. Platz 22 für Oberhausen.
  • In einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn bewerteten 77,5 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Oberhausen positiv. Im Schnitt waren es 75,6 Prozent. Rang 23.
  • Im Jahr 2010 registrierte man in Oberhausen 9.943 Straftaten je 100.000 Einwohner (Mittelwert: 10.378 Delikte). Daraus folgt Rang 24.

Dynamikranking

  • Das durchschnittlich verfügbare Einkommen verbesserte sich in Oberhausen von 2005 bis 2010 um 11,0 Prozent. Im Schnitt der 50 größten Städte lag der Anstieg bei 7,4 Prozent. Platz sechs.
  • Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Oberhausen um 8,0 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2005 bis 2010 um 7,8 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 17.
  • In den Jahren 2005 bis 2011 fiel in Oberhausen der Anteil von privat hoch verschuldeten Personen um 1,3 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 20 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte sank der Anteil der Verschuldeten um 0,9 Prozentpunkte.

Schwächen

Niveauranking

  • Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 2010 in Oberhausen einen Wert von 23.283 Euro je Einwohner. Im Durchschnitt lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner bei 38.166 Euro. Damit kommt Oberhausen auf Platz 49.
  • Mit einem Pendlersaldo von -3,4 je 100 Einwohner belegt Oberhausen Rang 49 im INSM-WiWo-Vergleich der 50 größten Städte.
  • 7,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Oberhausen haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 13,1 Prozent. Rang 48 für Oberhausen.

Dynamikranking

  • In der Zeit von 2005 bis 2010 hat sich der Altersquotient in Oberhausen um 4,4 Prozent verschlechtert. Damit belegt Oberhausen Platz 47. Der Altersquotient gibt das Verhältnis zwischen der 20-59 jährigen Bevölkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder älter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 1,4 Prozent.
  • In den Jahren 2005 bis 2009 stieg in Oberhausen der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 0,1 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 größten Städten einen Rückgang um 1,6 Prozentpunkte. Platz 46.
  • Oberhausen erlebte in der Zeit von 2005 bis 2010 einen Einwohner-Rückgang von 2,7 Prozent: Rang 45. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte stieg die Einwohnerzahl um 0,5 Prozent.

Das vollständige Profil von Oberhausen als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Oberhausen Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.