Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Leipzig
Niveauranking 45 Dynamikranking 2
Wirtschaftsfreundliche Messestadt zieht junge Einwohner an und entwickelt von niedrigem Niveau aus die zweitbeste Dynamik bundesweit
Leipzig belegt mit 42,2 Punkten Niveaurang 45 unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des achten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2005 bis 2010 widerspiegelt, kommt Leipzig mit 58,46 Punkten auf Platz zwei. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Leipzigs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Niveauranking
- 42,7 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Leipzig werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 21,9 Prozent. Damit kommt Leipzig auf Rang fünf im INSM-WiWo-Ranking.
- 17,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Leipzig haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 13,1 Prozent. Rang sechs für Leipzig.
- 70,3 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Leipzig in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 63,3 Prozent Positivantworten. Platz sieben für Leipzig.
Dynamikranking
- In der Zeit von 2005 bis 2010 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Leipzig um 7,5 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 3,5 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz eins für Leipzig.
- Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Leipzig stieg von 2005 bis 2010 um 16,1 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 6,6 Prozent. Leipzig kommt damit auf Rang eins.
- In der Zeit von 2005 bis 2010 hat sich der Altersquotient in Leipzig um 3,7 Prozent verbessert. Damit belegt Leipzig Platz zwei. Der Altersquotient gibt das Verhältnis zwischen der 20-59 jährigen Bevölkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder älter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 1,4 Prozent.
Schwächen
Niveauranking
- Die Einkommensteuerkraft in Leipzig belief sich im Jahr 2009 auf 156 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 308 Euro. Damit findet sich Leipzig auf Rang 50 von 50 wieder.
- Bei der Arbeitslosenquote belegt Leipzig Platz 49 im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2010 bei 14,0 Prozent. Durchschnittswert: 10,0 Prozent.
- 10,2 Prozent aller Schulabgänger in Leipzig sind im Jahr 2009 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,3 Prozent. Rang 48 für Leipzig.
Dynamikranking
- Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Leipzig verbesserte sich in der Zeit von 2005 bis 2010 um 0,5 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,3 Prozentpunkte gestiegen. Leipzig erreicht damit Platz 45.
- Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Leipzig von 2005 bis 2010 um 1,1 Prozentpunkte. Im Mittel aller untersuchten Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 0,9 Prozentpunkte. Platz 39.
- In den Jahren 2005 bis 2009 sank in Leipzig der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 0,9 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 größten Städten einen Rückgang um 1,6 Prozentpunkte. Platz 33.
Das vollständige Profil von Leipzig als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Leipzig Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.