Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Mönchengladbach Platz 33
Befriedigend für die Jobversorgung und die Sicherheit - mangelhaft für das Kostenbewusstsein und die Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung
Mönchengladbach belegt mit 93,3 Punkten Platz 33 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Mönchengladbach mit 45,3 Punkten auf Platz 33 und beim Dynamikranking mit 48,0 Punkten auf Platz 36. Wo die Stärken von Mönchengladbach liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Niveauranking
- Im Jahr 2008 registrierte man in Mönchengladbach 9.043 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.723 Delikte). Daraus folgt Rang 13.
- Im Jahr 2008 lag das verfügbare Einkommen je Einwohner in Mönchengladbach bei 20.357 Euro. Durchschnitt sind 18.666 Euro. Das ergibt Rang 13 für Mönchengladbach.
- 2008 waren in Mönchengladbach 57,2 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 55,9 Prozent - Platz 15 für Mönchengladbach.
Dynamikranking
- Von 2003 bis 2008 sank in Mönchengladbach die Zahl der gemeldeten Straftaten um 17,1 Prozent. Bezogen auf 100.000 Einwohner sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 5,8 Prozent. Platz sechs.
- Das durchschnittliche verfügbare Einkommen verbesserte sich in Mönchengladbach von 2003 bis 2008 um 11,6 Prozent. Im Schnitt der 50 größten deutschen Städte bewegte sich der Anstieg um 8,5 Prozent. Platz acht.
- Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Mönchengladbach um 7,7 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 22.
Schwächen
Niveauranking
- 42,5 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Mönchengladbach in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz 50 für Mönchengladbach.
- 5,4 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Mönchengladbach werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 17,6 Prozent. Damit kommt Mönchengladbach auf Rang 49 im INSM-WiWo-RankIng.
- 15,0 Prozent (Durchschnitt: 32,7 Prozent) aller befragten Unternehmen in Mönchengladbach attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Mönchengladbach beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 49.
Dynamikranking
- Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Mönchengladbach von 2003 bis 2008 um 2,1 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz 44.
- In den Jahren 2003 bis 2007 stieg in Mönchengladbach der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 0,8 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 untersuchten Städten einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Platz 43.
- Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Mönchengladbach um 2,7 Prozentpunkte. Im Schnitt wuchs die Zahl der Bezieher von ALG II in allen 50 Großstädten um 1,9 Prozentpunkte. Platz 43 für Mönchengladbach.
Das vollständige Profil als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Mönchengladbach Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswertenherunter.





