Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Halle Platz 49
Beste Kitabetreuungsquote - jedoch schwacher Arbeitsmarkt
Halle belegt mit 83,0 Punkten Platz 49 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Halle mit 33,1 Punkten auf Platz 50 und beim Dynamikranking mit 50,0 Punkten auf Platz 27. Wo die Stärken von Halle liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Niveauranking
- 52,4 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Halle werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 17,6 Prozent. Damit kommt Halle auf Rang eins im INSM-WiWo-RankIng.
- 65,8 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Halle in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz fünf für Halle.
- 13,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Halle haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 12,4 Prozent. Rang 17 für Halle.
Dynamikranking
- In den Jahren 2003 bis 2007 sank in Halle der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 6,1 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 untersuchten Städten einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Platz zwei.
- Von 2003 bis 2008 sank die Arbeitslosenquote in Halle um 5,5 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 1,9 Prozentpunkte. Rang zwei für Halle.
- In der Zeit von 2003 bis 2008 verbesserte sich die Arbeitsplatzversorgung in Halle um 3,0 Prozentpunkte. Im Schnitt stieg sie um 2,0 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich Platz sechs für Halle.
Schwächen
Niveauranking
- Auf 100 Einwohner in Halle kommen statistisch betrachtet 13,2 ALG-II-Empfänger. Im Schnitt aller untersuchten Städte sind es 8,5 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang 50.
- Im Jahr 2008 lag das verfügbare Einkommen je Einwohner in Halle bei 14.719 Euro. Durchschnitt sind 18.666 Euro. Das ergibt Rang 50 für Halle.
- 17,6 Prozent der über 18-Jährigen in Halle sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 größten Städte Deutschlands sind es 12,8 Prozent. Platz 49 für Halle.
Dynamikranking
- In der Zeit von 2003 bis 2008 ergibt sich für Halle ein Demografieindex von 60,6 Punkten. Damit belegt Halle Platz 50. Werte über 100 Punkten (Durchschnitt aller 50 Städte) bedeuten: Eine Stadt hat in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche, vergleichsweise günstigere Entwicklung erlebt. Punkt-Werte kleiner als 100 dokumentieren eine relativ ungünstigere demografische Entwicklung. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt.
- In den Jahren 2004 bis 2008 stieg in Halle der Anteil privater Schuldner um 2,3 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 48 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte nahm der Anteil der Verschuldeten um einen Prozentpunkt zu.
- Halle erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Rückgang von 3,0 Prozent - Rang 47. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent.
Das vollständige Profil als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Halle Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswertenherunter.





