Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Duisburg Platz 46
Schimanski-Stadt macht Fortschritte bei der Aufklärungsquote und leidet unter Einwohner-Schwund
Duisburg belegt mit 86,6 Punkten Platz 46 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Duisburg mit 40,0 Punkten auf Platz 41 und beim Dynamikranking mit 46,6 Punkten auf Platz 41. Wo die Stärken von Duisburg liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Niveauranking
- 42,5 Prozent (Durchschnitt: 32,7 Prozent) aller befragten Unternehmen in Duisburg attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Duisburg beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz acht.
- 63,6 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Duisburg in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz 15 für Duisburg.
Dynamikranking
- Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Duisburg um 9,7 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 6.
- Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Duisburg um 19,1 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz acht für Duisburg.
- Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Duisburg verbesserte sich in der Zeit von 2003 bis 2008 um 1,3 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um einen Prozentpunkt gestiegen. Duisburg erreicht damit Platz 17.
- Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Duisburg von 2003 bis 2008 um 3,9 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz 18.
Schwächen
Niveauranking
- 16,3 Prozent der über 18-Jährigen in Duisburg sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 50 größten Städte Deutschlands sind es 12,8 Prozent. Platz 47 für Duisburg.
- Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Duisburg liegt dieser Hebesatz bei 470 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz 44 für Duisburg.
- Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Duisburg über eine Kaufkraft von 16.726 Euro. Rang 44 bei einem Mittelwert von 18.756 Euro im INSM-WiWo-Ranking.
Dynamikranking
- Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Duisburg um 3,3 Prozentpunkte. Im Schnitt wuchs die Zahl der Bezieher von ALG II in allen 50 Großstädten um 1,9 Prozentpunkte. Platz 49 für Duisburg.
- Duisburg erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Rückgang von 2,5 Prozent - Rang 45. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent.
- In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Duisburg um jährlich 0,1 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz 44 von 50.
Das vollständige Profil als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Duisburg Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswertenherunter.





