Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Dresden Platz 27
Sachsen-Hauptstadt deutlich weniger dynamisch als im Vorjahr
Dresden belegt mit 98,7 Punkten Platz 27 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Dresden mit 47,4 Punkten auf Platz 30 und beim Dynamikranking mit 51,3 Punkten auf Platz 19. Wo die Stärken von Dresden liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Niveauranking
- Die kommunale Investitionsquote von Dresden lag im Jahr 2007 bei 15,0 Prozent. Die Stadt rangiert damit - bei einem Durchschnittswert von 6,1 Prozent - auf Platz 1.
- 20,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Dresden haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 12,4 Prozent. Rang drei für Dresden.
- In einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn bewerteten 95,1 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Dresden positiv. Im Schnitt waren es 78,8 Prozent. Rang drei.
Dynamikranking
- In den Jahren 2004 bis 2008 fiel in Dresden der Anteil privater Schuldner um 0,4 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz zwei zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte nahm der Anteil der Verschuldeten um einen Prozentpunkt zu.
- In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Dresden um jährlich 1,7 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz drei von 50.
- Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Dresden stieg von 2003 bis 2008 um 4,7 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 0,9 Prozent. Dresden kommt damit auf Rang 3.
Schwächen
Niveauranking
- Die Einkommensteuerkraft in Dresden belief sich im Jahr 2007 auf 156 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 298 Euro. Damit findet sich Dresden auf Rang 44 von 50 wieder.
- Durchschnittlich verfügt jeder Einwohner in Dresden über eine Kaufkraft von 17.386 Euro. Rang 37 bei einem Mittelwert von 18.756 Euro im INSM-WiWo-Ranking.
- 26,8 Prozent (Durchschnitt: 32,7 Prozent) aller befragten Unternehmen in Dresden attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Dresden beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 33.
Dynamikranking
- Das durchschnittliche verfügbare Einkommen verbesserte sich in Dresden von 2003 bis 2008 um 1,4 Prozent. Im Schnitt der 50 größten deutschen Städte bewegte sich der Anstieg um 8,5 Prozent. Platz 49.
- Von 2003 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Dresden um 3,9 Prozent. Im Mittel der 50 Städte wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 48 für Dresden.
- Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Dresden um 2,0 Prozentpunkte. Im Schnitt wuchs die Zahl der Bezieher von ALG II in allen 50 Großstädten um 1,9 Prozentpunkte. Platz 30 für Dresden.
Das vollständige Profil als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Dresden Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswertenherunter.





