Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Braunschweig Platz 16
Kostenbewusst und wirtschaftsfreundlich - jedoch ungünstige Demografie
Braunschweig belegt mit 106,3 Punkten Platz 16 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Braunschweig mit 55,7 Punkten auf Platz 16 und beim Dynamikranking mit 50,6 Punkten auf Platz 23. Wo die Stärken von Braunschweig liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Niveauranking
- 52,5 Prozent (Durchschnitt: 32,7 Prozent) aller befragten Unternehmen in Braunschweig attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Braunschweig beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz zwei.
- 65,6 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Braunschweig in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz acht für Braunschweig.
- Die kommunale Investitionsquote von Braunschweig lag im Jahr 2007 bei 9,3 Prozent. Die Stadt rangiert damit - bei einem Durchschnittswert von 6,1 Prozent - auf Platz 8.
Dynamikranking
- Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Braunschweig verbesserte sich in der Zeit von 2003 bis 2008 um 2,2 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um einen Prozentpunkt gestiegen. Braunschweig erreicht damit Platz 1.
- In den Jahren 2004 bis 2008 fiel in Braunschweig der Anteil privater Schuldner um 0,3 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz drei zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte nahm der Anteil der Verschuldeten um einen Prozentpunkt zu.
- In den Jahren 2003 bis 2007 sank in Braunschweig der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 3,1 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 50 untersuchten Städten einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Platz fünf.
Schwächen
Niveauranking
- Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Braunschweig einen Indexwert von 91,0 Punkten. Platz 37 im Städtevergleich.
- Die Einkommensteuerkraft in Braunschweig belief sich im Jahr 2007 auf 294 Euro je Einwohner. Im Mittel aller Städte waren es 298 Euro. Damit findet sich Braunschweig auf Rang 28 von 50 wieder.
- Statistisch betrachtet verzeichnete man im Jahr 2007 in Braunschweig 1,8 Gästeübernachtungen pro Einwohner. Durchschnittswert: 2,8 Übernachtungen. Platz 28 für Braunschweig.
Dynamikranking
- Das durchschnittliche verfügbare Einkommen verbesserte sich in Braunschweig von 2003 bis 2008 um 5,3 Prozent. Im Schnitt der 50 größten deutschen Städte bewegte sich der Anstieg um 8,5 Prozent. Platz 43.
- Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Braunschweig von 2003 bis 2008 um 1,8 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz 43.
- Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Braunschweig um 7,0 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2003 bis 2008 um 7,5 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 31.
Das vollständige Profil als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Braunschweig Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswertenherunter.





